Der Ecximer
Der Ecximer-Laser ist ein Kaltlichtlaser, der berührungsfrei durch Verdampfung winzige Teile der Hornhaut abträgt. Dadurch wird die Brechkraft der Hornhaut verändert und eine Fehlsichtigkeit korrigiert.
Der Excimer-Laser war wohl der größte Fortschritt in der Sorge um gutes Sehen seit der Erfindung der Kontaktlinse. Kurzgeschichte:
1976: IBM hat den computergesteuerten Excimer-Laser entwickelt, um immer kleinere Mikrochips produzieren zu können
1983: Das Konzept diesen Laser auf der Hornhaut anzuwenden, stammt von Stephen L. Trokel in Zusammenarbeit mit IBM Physiker R. Srinivasan.
Der Excimer-Laser ermöglichte die ursprüngliche Form der Hornhaut und die notwendige Fokallänge wieder herzustellen. Dieser Prozess heißt Photorefraktive Keratektomie, oder kurz PRK.
1995 erfuhr die PRK erst in den USA, kurz danach auch in allen europäischen Ländern die wissenschaftliche Anerkennung als sicheres und effektives Verfahren zur Behandlung der Kurzsichtigkeit.
Seit 1990 wird die Laser in situ Keramileusis (LASIK) angewandt und wurde 1999 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als anerkanntes Heilverfahren eingestuft .
Ein Verfahren wird als wissenschaftlich anerkannt bezeichnet, wenn die Vor- und Nachteile bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann und Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen. (aus den Richtlinien der KRC)