Aberrometrie

Das Aberrometer ist ein Diagnosegerät zur exakten Bestimmung der objektiven und quantitativen Abbildungsfehler des menschlichen Auges. Die Wellenfront-LASIK (engl. wavefront) bzw. aberrometrie-gesteuerte LASIK basiert auf den Ergebnissen, die das Aberrometer ermittelt.

Wie werden diese Abbildungsfehler ermittelt?
Zunächst wird ein Lichtstrahl in das Auge gesendet exakt auf die Netzhaut gebündelt

 

Aus den Intensitätsverschiebungen der durch das Linsenarray projizierten Lichtpunkte, ihren Vergrösserungs-, Verkleinerungs- und Verzerrungseffekten lassen sich neben den Brechkraftfehlern wie Sphäre und Zylinder auch andere, die Abbildungsqualität beeinträchtigende Effekte, sogenannte Aberrationen höherer Ordnung ermitteln.

Bildet das Auge perfekt ab (ohne jegliche Fehlsichtigkeit) reflektiert das Licht als gerade Wellenfront, siehe Abbildung links

 

Die aberrometrie-gesteuerte oder wellenfront-geführte LASIK kann diese Daten berücksichtigen: Es wird eine Landkarte entwickelt, die genau anzeigt, an welchem Hornhautbereich gezielt gelasert werden muss, um die optischen Eigenschaften des Auges zu verbessern.